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Der springende Punkt In wohl jedem Leben gibt es Situationen, in denen man nicht weiter will / kann / möchte. Ein Unfall, Arbeitsplatzverlust, Trennung, Krankheit, Pleite, Mobbing, Streit, das Gefühl, als ob man im nächsten Moment zusammenbricht. Setzen Sie einen Punkt: „Jetzt ist's genug mit dem, wie es ist!“. Sie haben die Wahl. Machen Sie weiter wie bisher oder sind Sie bereit etwas zu verändern? Das ist der springende Punkt.
Den Boden bereiten Machen Sie einfach einmal eine Bestandsaufnahme / Standortbestimmung. Was ist für Sie in Ihrem Leben in Ordnung und was gefällt Ihnen nicht? Was kann so bleiben und was bedarf einer Veränderung? Und wenn Sie schon bei dem sind, was Sie gern anders haben möchten – gibt es nur eine Möglichkeit oder gibt es mehrere Varianten, die für Sie denkbar sind?
Die Kartoffeln legen Aus Ihrer Bestandsaufnahme, also ungeschminkte Ist-Situation und angestrebter Zustand nebst Variationen, werden jetzt die für Sie wichtigsten Knollen handverlesen in den fruchtbaren Boden gebracht. Jede Knolle steht für etwas, das Sie schon immer sehnlichst haben oder machen wollten. Etwas, das für Sie den Sinn in Ihrem Leben ausmacht bzw. widerspiegelt. Handverlesen bedeutet dabei, dass mit grösster Sorgfalt vorgegangen wird, wohl überlegt und mit sehr viel Feingefühl.
Das Unkraut zupfen Die Kartoffeln sind gelegt. Lassen Sie sie in Ruhe wachsen und gedeihen. Alles, was Sie jetzt noch tun können, ist, die Ernte so gut wie möglich ausfallen zu lassen. Das bedeutet sehr viel Arbeit: Bei Bedarf wässern, Käfer und Schnecken ablesen, Unkraut zupfen, Tag täglich dieses oftmals auch mühselige Tun im eigenen Garten, nur um den Kartoffeln die bestmöglichen Wachstums-Chancen zu bieten.
Die Ernte einbringen Hatten Sie etwa erwartet, dass eines schönen Tages prall gefüllte Kartoffelsäcke in Ihrem Garten stehen? Pustekuchen. Die Früchte an sich bekommen Sie geschenkt. Wollen Sie das Geschenk annehmen, bedeutet das für Sie u.U. suchen und bücken. Noch mehr Schinderei nach all dem Unkraut zupfen. Dafür hätten Sie allerdings für eine ganze Weile Ihr täglich Brot in trockenen Tüchern.
Die nächste Saison Sie haben eine ganze Menge Erfahrung gesammelt, Sie kennen inzwischen Ihren kleinen Garten wie Ihre Westentasche. Die eine oder andere Ecke darin ist mittlerweile genau so, wie Sie es sich vorgestellt haben. Schauen Sie sich ganz genau um in Ihrem Garten und fangen Sie wieder damit an, den Boden zu bereiten...
Die lieben Zaungäste Egal, ob Sie etwas in Ihrem Kleingarten tun oder nicht – alles erregt grundsätzlich Aufmerksamkeit. Manche schauen neugierig über den Zaun, manche geben ihren Senf dazu, manche kommen einfach herein, manche lassen etwas da, andere nehmen wieder etwas mit, gefragt und erbeten oder auch nicht – ganz wie im wirklichen Leben. Sagen Sie sich und den anderen: „Das ist mein Garten! Ich will mich hier wohl fühlen.“
Wollen Sie sich all das wirklich antun? Da wären wir wieder bei dem springenden Punkt. Wollen Sie es wagen, dieses „Rin in die Kartoffeln“? Immerhin, „das eine million! euro buch“ kostet keine Million Euro, sondern nur den ca. 47.619-ten Teil davon...
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